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Verspiegelte Welten (Buch)

Beschreibung

Ganz ähnlich wie im menschlichen Gehirn, wo Milliarden von Nervenzellen miteinander vernetzt sind, sind es im grossen Massstab auch alle Lebewesen miteinander, durch täglichen Kontakt untereinander.

Entstehen vielleicht so auch im Grossen Lebewesen mit eigenständigen Gefühlen, Träumen, und vielleicht sogar Bewusstsein?

Das wird sich hier nicht abschliessend beantworten lassen, aber Begriffe wie Liebe, Telepathie, Vorhersehung der Zukunft, Göttinnen und Götter, das kollektive Unbewusste, Weltseele, Orakel, Homöopathie, Intelligent Design, und noch viele mehr, würden plötzlich wieder in anderem Licht erscheinen und auch wissenschaftlich wieder zugänglicher werden.

Schritt für Schritt zugänglich beschrieben und reich illustriert von einem Physiker (*1966 in Zürich), mit auch über 30 Seiten zur Astrologie, einer erstaunlicherweise sehr grossen Knacknuss in dieser Weltsicht, sowie ganz viel zum Träumen, wie die Welt sein könnte...

Umschlag

Umschlag

Vorwort

Der Titel dieses Buches spielt mit "verspiegelt" auch auf "verspielt" an, oder sogar noch mehr auf "verzaubert" wie im Märchen oder in Träumen, in der Englischen Ausgabe mit dem Kunstwort "enmirrored", einem Wortspiel mit "enchanted", sogar noch etwas deutlicher. Jedenfalls ist zwar die Idee, die hinter oder in diesem Buch steckt, erstmal eher banal oder kann sogar sehr abstrakt und wissenschaftlich trocken wirken. Das täuscht aber sehr, wie ich zu zeigen hoffe, auf eine Weise, die hoffentlich für jede und jeden aus ganz vielen täglichen Erlebnissen leicht nachvollziehbar ist, und so auch zum Träumen anregt. Aber eins nach dem anderen, das wird erst Schritt für Schritt beim Lesen entstehen. Wie bei allem was ich schreibe, wird es für die meisten Leserinnen und Leser wichtig sein, nicht zu viel auf einmal zu lesen, sondern immer wieder mal eine Pause zu machen, damit sich das Gesagte so richtig entfalten kann. Jetzt aber noch etwas klarer und direkter, wovon dieses Buch unmittelbar handelt.

Menschen und auch andere Lebewesen sind durch alltäglichen Austausch miteinander verbunden, tauschen so Informationen zwischen ihren Gehirnen aus. Dadurch entsteht ein Netzwerk von noch viel mehr Nervenzellen als in einem einzelnen Gehirn. Entstehen dadurch nun auch in grösseren Massstäben Gefühle, Träume, Gedanken, und sogar ein Bewusstsein?

Die Idee, mehrere Menschen oder genereller Lebewesen im Verbund als ein einziges Lebewesen zu sehen, mag in dieser Direktheit neu sein, auch wenn sich diese Idee indirekt in vielen Konzepten aus vielen Epochen spiegelt, wie zum Beispiel in Jungs kollektivem Unbewussten, Platons Weltseele oder seit Urzeiten in Göttinnen und Göttern. Das spiegelt bereits, worauf es in diesem Buch hinauslaufen wird, nämlich auf ganz viele plausible Arten, wie die Welt gesehen werden kann. Es wird aber erstaunlich schwierig sein, zu sagen, welche dieser Arten wie stark genau zu gewichten wären, so dass am Ende immer noch praktisch alle heute bekannten Weltbilder Bestand haben würden, sie sich aber auch nicht mehr so diametral wie heutzutage oft gegenüberstehen würden. In diesem Sinn, kann dieses Buch vielleicht auch einen Beitrag liefern, die verschiedenen Spaltungen in geistigen Welten seit der Aufklärung, wie in Wissenschaft und andere Gebiete, wie zum Beispiel in Astronomie und Astrologie, wieder etwas zu heilen?

Dazu würde auch der Titel dieses Buches passen, der einerseits ausdrückt, wie kollektive Wesen zustande kämen, nämlich durch vielfältige Einflüsse von vielen Einzelwesen, und andererseits, dass sich die verschiedensten möglichen Konsequenzen davon nur schwer absolut gewichten lassen, ohne weitere, sehr breit abgestützte Forschungen in der Zukunft.

Kurz gesagt, würde dieses Buch praktisch alle verbreiteten Weltbilder umfassen; egal ob wissenschaftlich, religiös, esoterisch oder selbst gestrickt.

Dabei werde ich auf ganz viele Traditionen und Ideen ausserhalb der Wissenschaft verweisen, aber auch gegen Ende noch sehr viele Möglichkeiten anschaulich aufführen, wie die Welt wissenschaftlich gesehen ticken könnte, die die Welt vielleicht noch einfacher erklären könnten, ohne ihr den Schleier der Schönheit und des Mysteriums zu lüften.

Adliswil, 20. Dezember 2018

Alain Stalder

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